Alice Miller, Kindesmisshandlung, Kindesmissbrauch

Ein neues Buch von Alice Miller, Jenseits der Tabus, 2009, exclusiv im Internet

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Anerkennung
Saturday 24 January 2009




Guten Tag, ich vermisse seit 2. Jan. 09 die Leser/innen Beiträge und die Antworten von AM, sie sind immer sehr hilfreich und stärken mich. Ist Frau Miller etwas zugestossen, dass nichts mehr publiziert wird? Ich hätte gerne Infos darüber. Besten Dank und freundliche Grüsse,


grüezi frau miller,
ich habe ihnen untenstehendes mail gesand und es würde mich freuen, wenn sie den text publizieren würden. Betreffend wildwasser habe ich ihnen lediglich meine sicht der dinge aufgezeigt und sie können diesen abschnitt gerne bei einer eventuellen publikation streichen, denn es hat nichts mit meinem dank an sie zu tun, den ich schon seit geraumer zeit ausdrücken wollte, da es mir ein anliegen ist.

sehr geschätzte frau miller,

selber in der kindheit von einigem üblem betroffen durch eltern und aussenstehende personen, haben sich als auswirkung mit der zeit körperliche und geistige probleme gezeigt. durch glück bin ich vor vielen jahren auf ihre bücher gestossen und ich habe diese alle gelesen, auch die neusten, und zwar mehrfach und immer wieder schlage ich das eine oder andere nach. was sie schreiben und die beispiele die sie aufführen, etc., sowie die klare und gut verständliche sprache und gedankengänge haben mich beindruckt und mir auch SEHR gehlfen, wofür ich ihnen ganz herzlich danken möchte. Ich habe so quasi eine "am- buchtherapie" gemacht und über die jahre hat sich alles aufgelöst, die geistigen und auch die körperlichen auswirkungen. Es dauerte aber seine zeit, und manchmal musste ich die bücher auch für eine zeit weglegen, damit ich das aufgenommene verarbeiten konnte. Die Analysen von Stalin, Hitler, Schiller, etc. etc. sind etwas vom besten was es gibt und sie haben genau gelesen und nichts unbeachtet gelassen, bravo! Auch beim erneuten lesen eines buches ist mir immer wieder etwas neues aufgefallen. Es hat mich sehr getröstet in den büchern einerlösungsmöglichkeiten aufzeigte. Ich habe mich von verschiedenen leuten, die einem nicht respektierten und person zu begegnen die verständnis für die probleme hatte und sich auch gut auskannte und meine würde verletzten, distanziert, und das hat sehr geholfen. Doch diese kraft dazu musste ich erst erarbeiten und es ist mir nur dank ihrer bücher gelungen und auch nicht von heute auf morgen, sondern es hat viel zeit gebraucht. Vergessen kann mensch das wiederfahrene nicht, aber es schmerzt mit der zeit nicht mehr, es ist im bewusstsein integriert und es braucht keinerlei anstrengungen es zu verdrängen. So habe ich ich auch viel anderes zu gewalt im generellen gelesen und bin auch auf wildwasser.de gestossen. Diese organisation, d.h. die frauen dort befassen sich seit vielen jahren mit sexueller gewalt an kindern, und ich bin froh, dass es wildwasser.de gibt. Ich habe den eindruck, dass es eine organisation ist die genau hinschaut und kritisch ist, und nicht eine die die sexuelle gewalt nur vordergründig angeht, schönredet, einem ausredet, mehr den täter schützt und schlussendlich verzeihen predigt. Patriarchale Gewalt (und dazu gehört gewalt an kindern) gibt es zweifelsohne und Feminismus thematisiert diese und macht sie sichtbar. Deshalb bin ich mit dem schreiber des briefes vom 18. aug. an ihre leserpost über wildwasser.de überhaupt nicht einverstanden und es schein mir schlimme polemik und unverständniss gegenüber feminismus und patriarchaler gewalt zu sein.

Frau Miller sie leisten grossartiges und es ist bedauerlich, dass sie teilweise ignoriert werden, was ja auch ein teil der patriarchalen gewalt ist aber ihr wissen wird weiterbestehen und viel gutes bewirken.

Alle diese eindrücklichen und sehr aufschlussreichen Briefe in ihrer leserpost sollten meiner meinung nach als buch publiziert werden und dadurch einem weitern
publikum über die webseite hinaus bekanntgemach werden.

Nochmals danke und herzlichst grüsse ich sie, M.S.



AM: Besten Dank für Ihren Brief. Wir haben keinen Grund, Ihren Text zu kürzen. Das tun wir ohnehin sehr selten.

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